Mut zu klarem Kurs - CDU-Kreistagsfraktion konstituiert

Am Montag hat die neue Kreistagsfraktion der CDU Barnim ihre Arbeit aufgenommen. In ihrer ersten Sitzung wählten die Abgeordneten den Bernauer Daniel Sauer zu ihrem Fraktionsvorsitzenden. Im Fraktionsvorstand wird er von René Knaak-Reichstein als stellvertretendem Vorsitzenden sowie von Ulrike Mauersberger als Schatzmeisterin unterstützt. Damit repräsentiert die neue Fraktionsspitze alle Bereiche des Barnim, ob ländlich geprägt, städtisch herausfordernd oder mit großem Entwicklungspotenzial.

 
In einer ersten Reaktion nach der Wahl äußerte sich Daniel Sauer: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, zusammen mit unserem Fraktionsteam dafür zu arbeiten, gute Politik für die Menschen und einen starken Barnim zu gestalten. Unser Kommunalwahlprogramm war für viele Menschen Ansporn, der CDU ihre Stimme zu geben. Dies wird die Grundlage für unsere inhaltliche Arbeit der kommenden fünf Jahre sein. All denen, die mit uns für die positive Entwicklung des Barnim zusammenarbeiten wollen, kann ich versichern, wir werden konstruktiv, themenstark und verlässlich sein.“
 

Schluss mit dem Unsinn - Parkhaus nur für Fahrräder

Als im Sommer 2013 das Fahrradparkhaus am Bernauer Bahnhof eröffnet wurde, war die Freude groß. Ein sicheres und witterungsgeschütztes Abstellen des eigenen Drahtesels war für viele Pendler Anlass vom Auto aufs rad umzusatteln. Doch die Freude währte nicht lang. Seit 2015 nehmen die Hinweise und Beschwerden über eine Verdreckung durch Tauben zu.

Anstatt sich auf die Vergrämung der Tauben zu konzentrieren, wurde seitens der Stadtverwaltung die eine oder andere Reinigung veranlasst. Und über die Zeit wurde der Schwarm immer größer, Dank dem großzügigen und vom städtischen Ordnungsamt nicht geahndeten Füttern der Tauben durch die Stadttaubenhilfe.

Inzwischen wurde für meherer tausend Euro ein Taubenhaus auf dem Dach des Parkhauses errichtet, der Treppenaufgang im Parkhaus wurde zum Taubenschlag umgebaut und für Menschen gesperrt und die Stadt bezahlt aus Steuermitteln das Impfen der Tiere. Dreckig und stinkend ist das Fahrradparkhaus trotzdem noch und inwzischen stellen mehr Radfahrer ihr Fahrrad auf dem Bahnhofsvorplatz als im Parkhaus ab.

Das kann so nicht weitergehen. Deshalb fordern wir den Rückbau des Taubenhauses, die Einstellung der Finanzierung der Taubenplage mit Steuermitteln und die Umsiedlung der Tauben zum Beispiel auf das Gelände des Tierheims Ladeburg.

Wir machen Wahlkampfpause und feiern mit Bernau und seinen Gästen das Hussitenfest

Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit. Bernau fiebert gespannt dem 31. Hussitenfest entgegen. Neue Bilder warten auf die Besucher aus Nah und Fern und erstmals wird der Herold nicht mehr Bodo Schwertz sein. Sein Sohn Michael übernimmt die Stadtfahne und wird den traditionellen Festumzug am Samstagvormittag anführen.

 
Wir freuen uns zusammen mit mehr als 1.500 Mitwirkenden auf den Festumzug. Unsere Mitglieder sind seit Jahren in vielen Bildern aktiv. Ob die Stadtbesichtigung durch den König, die Ladeburger Dorfgeschichte oder das Bild des Heimatvereins Bernau, wir sind gerne mit dabei. Und wer nah bei den Menschen ist, der weiss, dass auf unserem Hussitenfest kein Platz für politische Werbung sein sollte. Die Bernauer Christdemokraten haben sich deshalb entschieden, auf das Angebot der Stadtverwaltung, im Festbereich einen Werbestand aufzubauen, verzichtet. Wir machen Wahlkampfpause und feiern zusammen mit den Bernauerinnen und Bernauern und ihren Gästen das Hussitenfest.
 
Zur Entscheidung der CDU Bernau stellte ihr Vorsitzender, Daniel Sauer, fest: „Meine Familie, Freunde und ich, wir sind seit vielen Jahren mit Leidenschaft im Festzug dabei und gestalten seit 2014 sogar ein eigenes Bild, die Stadtbesichtigung durch den König im Jahre 1844. Deshalb war für uns klar, Wahlkampf und Politik haben auf dem Hussitenfest nichts zu suchen. Ich bin dankbar, dass unsere Kollegen vom Bündnis für Bernau das genauso sehen. Ich hoffe, dass die anderen Fraktionen, ob lila, grün, blau oder rot und orange sich uns anschließen. Wer nah am Bürger ist, sollte wissen, dass beim Hussitenfest das gemeinsame Feiern zählt."

Sicherer Schulweg in Ladeburg - CDU wirkt!

Im April 2020 haben wir für den Ortsbeirat Ladeburg und die Stadtverordnetenversammlung die Anträge formuliert, erfolgreich. Dann meinte die Straßenverkehrsbehörde in Eberswalde es braucht keinen Fußgängerüberweg und wir haben reagiert, Unterschriften an den Schäferpfühlen, in Ladeburg und Bernau gesammelt. Auf diesen Einsatz hat Eberswalde reagiert und war zu einem Vor-Ort-Termin bereit. Es dort konnte in guten Gesprächen mit Anwohnern und Vertretern des Ortsbeirates der Knoten durchgeschlagen werden. Wir freuen uns, dass sich unser Einsatz für mehr Verkehrssicherheit gelohnt hat. CDU wirkt!

 
Foto: Michaela Wenzel

Solidarität mit Börnicke - CDU Bernau setzt Stopp-Zeichen für Windradbauer(n)

Es reicht, Windradausbau stoppen. Mit dieser Forderung engagieren sich die Bernauer Christdemokraten im Kommunalwahlkampf. Den Worten ließen sie jetzt Taten folgen und haben zusammen mit privaten Landeigentümern einen Zufahrtsweg zur geplanten Mega-Windradanlage bei Börnicke gesperrt. Gemeinsam mit dem Börnicker Ortsbeirat, Heiko Jesse, wurde ein Protestbanner enthüllt und mit Bauzaunfeldern der private Weg für die Durchfahrt von Windradbauern gesperrt. Unterstützt wurden sie dabei vom Ortsvorsteher Birkholzaue, Heiko Schilsky, dem Ortsbeiratsmitglied Seefeld-Löhme, Uwe Scholz, sowie weiteren Bernauern und Börnicker Einwohnern.

 
Die Aktion hatte der Bernauer CDU-Chef, Daniel Sauer, vor einigen Tagen auf eine Presseanfrage hin angekündigt: "Wir wollen keine weiteren Windräder in und um Bernau herum. Wir lehnen auch das Re-Powering, den Austausch vorhandener Windräder gegen neue Mega-Anlagen ab. Deshalb haben wir uns klar gegen den Windpark Börnicke ausgesprochen und werden auch eine Klage der Stadt Bernau gegen mögliche Genehmigungen befürworten. Private Bodeneigentümer unterstützen wir dabei, ihre Zuwegungen für Windradbauer und Windradbauern zu schließen.“
 
Ihm pflichtet Heiko Jesse bei: „Wenn unsere Stellungnahmen und Einwendungen vom Landesamt für Umwelt einfach so vom Tisch gewischt werden, ist etwas nicht mehr in Ordnung. Erörterungstermine abzusagen, Genehmigungen gegen den Willen der Menschen vor Ort zu erteilen und das mit nachweisbar falschen Unterlagen zu begründen, fordert Widerstand. Mit der Sperrung meines Eigentums setze ich ein klares Stopp-Zeichen für Windradbauer und Windradbauern.“

Viele Unterschriften für mehr Verkehrssicherheit am Bahnhof

Die kleine Bahnhofsbrücke ist für Radfahrer, Fussgänger und ab und zu mal den Linienbus da. Autos und LKW´s haben in der Durchfahrt wegen der Enge und der Unübersichtlichkeit nichts zu suchen. Damit das so bleibt haben wir in den letzten Wochen Unterschriften gesammelt. Wir waren für Euch als Staureporter unterwegs und haben die Pläne von BVB/FW, die Brücke für den Verkehr komplett zu öffnen, als das bezeichnet, was sie sind, nämlich falsch. Dank Eurer Unterstützung konnten Dorothea Dehn und Michaela Wenzel mehr als 100 Unterschriften an den Bürgermeister übergeben und den Stadtverordneten von der breiten Unterstützung in den sozialen Medien berichten. Gute Nachrichten hatte dabei André Stahl für alle Verkehrsteilnehmer. Der Bau der Bahnbrücke über die Börnicker Chaussee verläuft planmäßig. Mit der Öffnung ist im August 2024 zu rechnen.

CDU Bernau fordert Bezahlkarte für Asylbewerber - Barnimer Landrat muss handeln!

Für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung legen die Bernauer Christdemokraten einen Entschließungsantrag vor, an den Landrat des Landkreises Barnim die Bitte nach der unverzüglichen Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber nach dem Vorbild des Landkreises Märkisch-Oderland zu übermitteln. Damit soll auf ein effizienteres Verwaltungshandeln und auf eine Reduzierung von Fehlanreizen bei der Leistungsgewährung nach der bisherigen Praxis hingewirkt werden. Es ist den Menschen in Bernau nicht mehr zu vermitteln, warum nur wenige Kilometer entfernt, in einem Landkreis, der ähnlich strukturiert wie unser Barnim ist, eine elektronische Bezahlkarte bereits Anfang April nach nur wenigen Wochen Vorbereitung und Ausschreibung eingeführt werden kann.

Großes Ostergewusel im Stadtpark - seid alle herzlich am Ostermontag eingeladen!

Inzwischen ist der Termin am Ostermontag im Stadtpark bei vielen Bernauer Familien fest eingeplant. Nach dem tollen Event im letzten Jahr, ist es wieder soweit. Zusammen mit dem Osterhasen laden wir die Bernauer Familien zum Großen Ostergewusel am Ostermontag, dem 1. April, in den Bernauer Stadtpark ein. Bei hoffentlich bestem Wetter hat der Osterhase wieder mehr als 190 grüne Ostereier im Park und den angrenzenden Wallanlagen versteckt.
 
Diese können am Info-Stand beim Stadtgärtnerhaus eingetauscht werden. Auf jeden kleinen Bernauer und jede kleine Bernauerin, die ein Osterei gefunden haben, wartet ein süßer Ostergruß.
 
Also Kind und Kegel eingepackt, vorbeigeschaut, um 15 Uhr geht es los! Und wer besonderes Finderglück hat, kann eines der drei Goldenen Eier gegen einen Extra-Preis eintauschen. Hier warten wieder tolle Gutscheine für Familienattraktionen und ein Puky-Rad auf die glücklichen Finder.
 
Übrigens ist der Osterhase auch im Stadtpark unterwegs und freut sich auf viele gemeinsame Erinnerungsfotos mit Euch. Also Handy mitnehmen und ein tolles Erinnerungs-Selfie mit dem Osterhasen machen.

Nachbarschaftssorgen ernst nehmen - städtisches Eigentum schützen!

Der 1. Februar 2024 war kein guter Tag für die Anwohner im Rutenfeld, am Kastanienweg und im Ladeburger Lindenweg. Mit knapper Mehrheit haben SPD, Grüne und Linke zusammen mit Bürgermeister André Stahl den Weg für das nächste Bauprojekt in Bernau freigemacht. Am Grenzweg werden knapp 100 Reihen- und Doppelhäuser errichtet. 70 mehr als mal geplant, eng bebaut und hoch versiegelt. Dieser Beschluss sorgt in der Nachbarschaft  für Kopfschütteln.
 
Wir nehmen diese Sorgen ernst und haben für die kommende SVV-Sitzung beantragt, dass das Rathaus mit dem Investor vereinbaren soll, die Anliegerstraßen Kastanienweg, Birkensteg oder Lindenweg sowie den Grenzweg ab dem Rutenfeldring nur mit Fahrzeugen bis maximal 7,5 Tonnen zu nutzen, und dies auch in den Verträgen mit seinen Auftragnehmern festzuschreiben. Außerdem sollen bei der unteren Straßenverkehrsbehörde für die Dauer der Baumaßnahmen im Rutenfeld entsprechende Durchfahrtbeschränkungen beantragt werden. Denn eins ist für uns klar, für den Straßen- und Häuserbau werden wie in anderen Baugebieten schwere LKW und Bautechnik zum Einsatz kommen. Schon bei der Beräumung der Bauflächen sind LKW´s und große Kräne durch anliegende Wohngebiete gefahren und haben Zäune beschädigt. Auch wurden versuchte Unfallfluchten festgestellt.

Der Weg zur Bahn muss sicher bleiben - CDU im Einsatz für Erhalt der Verkehrssicherheit

Viele kennen das, noch wenige Minuten bis zur Abfahrt der S-Bahn oder des Regio´s und Verpassen ist keine Alternative. Da wird schon mal fix die Straße unter der Bahnhofsbrücke zu Fuss oder mit dem Fahrrad gequert. Der Blick geht links, der Blick geht rechts, der Weg ist frei. Damit ist es bald vorbei. Jedenfalls, wenn es nach den Plänen von BVB/FW und Herrn Vida geht. Sie wollen, dass am Bahnhofsvorplatz noch mehr Verkehr und Unübersichtlichkeit herrscht. Und nur damit Autofahrer unter der sanierten Bahnhofsbrücke hindurch in beide Richtungen abkürzen können. Eine Idee, die bei vielen betroffenen Bernauern vor allem aus Süd, aber auch bei den Busfahrern der Barnimer Busgesellschaft auf Kritik und Ablehnung stösst.

 
Für die Bernauer Christdemokraten steht fest, wir wollen die Verkehrssicherheit im Bahnhofsumfeld erhalten. Eine Brückendurchfahrt gefährdet Pendler und Schulkinder gleichermaßen und entlastet wegen des Rückstaus von der Breitscheidstraße nicht. Außerdem führt der zusätzliche Autoverkehr am Bahnhofsvorplatz zu massiven Verspätungen im morgendlichen Schülerbusverkehr. Das betrifft nicht nur Schülerinnen und Schüler aus Bernau, sondern auch aus Werneuchen, Ahrensfelde und Biesenthal und verlängert die heute schon zu langen Anfahrtszeiten zu den weiterführenden Schulen.

CDU-Neujahrsempfang 2024 am 19. Februar 2024

Wir laden herzlich ein!

Das Jahr 2024 hat begonnen. Gemeinsam mit Bernauer und Barnimer Kommunalpolitikern, Vertretern der Orts- und Stadtteile, Vereinen, Unternehmen und Wirtschaft, unseren Mitgliedern und Unterstützern und natürlich mit Ihnen, den Bernauer Bürgerinnen und Bürgern wollen wir in guter Tradition mit dem Neujahrsempfang von CDU-Fraktion und CDU Bernau Bernau das neue Jahr einläuten.
Lassen Sie uns in entspannter Atmosphäre die Gedanken zu den Dingen, die uns in 2024 bewegen werden, austauschen. Wir laden Sie ganz herzlich zum CDU-Neujahrsempfang 2024 am 19. Februar 2024 um 18:45 Uhr im CDU-Bürgerzentrum in der Berliner Straße 79 in Bernau ein. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Eine separate Anmeldung ist nicht erforderlich. 
 

Stadtteil heißt Lindow - SVV folgt CDU-Vorschlag

Wir sagen Danke, dass sich die Lindowerinnen und Lindower einen Augenblick Zeit genommen haben, um abzustimmen. Aus über 50 Haushalten haben uns Rückmeldungen erreicht. Es gab neue Ideen wie Alte Kaserne Lindow, Historisches Viertel, Neu-Siedlung Bernau oder André-Stahl-Viertel. Am Ende haben sich bei der Wahl zwischen Lindow und Neu-Lindow zwei Drittel für Lindow entschieden.

Wie versprochen, haben wir die Lindower Bürgermeinung in die Stadtverordnetenversammlung getragen und beantragt, den gemeinsamen Stadtteil Lindow zu nennen. Dem sind fast alle Abgeordneten außer Péter Vida und Janek Laddey (beide BVB/FW) gefolgt. Wir drücken die Daumen, dass Lindow als ein gemeinsamer Stadtteil zusammenwächst. Wenn dabei oder sonst irgendwo der Schuh drückt, Sie erreichen uns bei WhatsApp, Telegram oder Signal unter 0151 65 16 7008 oder bei Instagram und Facbook als cdu.bernau und auf www.cdu-bernau.de.

Bitte bleiben Sie gesund und uns gewogen. Herzlichst, Ihre CDU Bernau

Parken muss bezahlbar bleiben - CDU fordert Mitarbeitertarif für neues Parkhaus

Viele, die am Rollberg arbeiten, sind darauf angewiesen, jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Sie haben keine öPNV-Alternative. Sie brauchen einen Parkplatz, ob am Morgen, Mittags oder zur Nachtschicht. Das Parken im neuen Parkhaus an der BernauArena muss für alle Beschäftigten am Rollberg bezahlbar sein. 90 EUR im Monat oder mehr als 1.000 EUR im Jahr sind zuviel.

Lindow bleibt Lindow oder Neu-Lindow oder wie - CDU fragt die Einwohner

Im Frühjahr des letzten Jahres ging es darum, wie das neue Wohngebiet an der Schwanebecker Chaussee, wie der Stadtteil heißen soll. 

Das Rathaus hatte im Jahr 2019 im Amtsblatt die Bernauer gefragt. Wenige haben teilgenommen. Lediglich 23 Personen hatten geantwortet. Neben Neu-Lindow gab es Vorschläge wie Pazifisten-Viertel, Friedland, Sonnenfeld, Sonnenland, Sonnenhof oder Schwanensee. Wir finden, keine gute Basis für eine Entscheidung, und haben eine Befragung der Einwohnerinnen und Einwohner von Lindow vorgeschlagen. Leider kam dieser Vorschlag nicht zur Abstimmung, da auf Antrag von BVB/FW die Entscheidung in das Jahr 2024 vertagt wurde. Passiert ist seitdem nichts, schade. 

Am 1. Februar 2024 sollen die Stadtverordneten nun entscheiden, wie es mit der Namensgebung für den Stadtteil weitergeht. Dazu ist es den Bernauer Christdemokraten und ihrer SVV-Fraktion wichtig, die Meinung derer zu hören, die am meisten vom Bau des Mega-Wohnquartiers mit 2.000 Wohnungen betroffen sein werden. Wir haben am Mittwoch eine Umfrage in Lindow gestartet und wollen so ein Meinungsbild bekommen.

Cannabis-Legalisierung in Praxis und Bernau - Experten sparen nicht mit Kritik

Die Bernauer Christdemokraten hatten am Donnerstag zu einer Expertendiskussion zum Thema Cannabis-Legalisierung in die Aula des Paulus-Praetorius-Gymnasiums eingeladen. Mehr als 40 Zuschauerinnen und Zuschauer waren gekommen, um zusammen mit Brandenburgs Justizministerin Susanne Hoffman, GdP-Bundesvize Alexander Poitz und Katja Seidel von der überregionalen Suchtpräventionsstelle Tannenhof Berlin-Brandenburg über die Pläne der Ampelregierung zur Legalisierung von Cannabis zu sprechen. 
 
In der lebhaften Diskussion, die vom Bernauer Landtagskandidaten Sven Grosche souverän moderiert wurde, zeigte sich schnell, dass nur wenige Wochen vor der geplanten Cannabis-Freigabe noch viele Fragen offen sind. Wer schützt Kinder und Jugendliche, wenn im Bernauer Stadtpark gekifft wird? Wie wird die Zuverlässigkeit der Cannabisanbauvereine und ihrer Mitglieder geprüft? Welche Grenzwerte gelten für den Konsum im Betrieb oder beim Autofahren? Wie soll der Besitz von maximal drei Pflanzen je Haushalt kontrolliert werden?

Wer Traktor fährt ist rechts? - Schluss mit pauschaler Verunglimpfung!

Die Bernauer Christdemokraten unterstützen die laufenden Protestaktionen der Landwirte und vieler Unterstützer im Barnim und fordern die vollständige Rücknahme der Steuererhöhungspläne der Ampelregierung. Zugleich sprechen sie sich gegen die pauschale Verunglimpfung der Protestierenden zum Beispiel aus den Reihen der Barnimer Grünen als gewaltbereit, rechte Sektierer oder Umstürzler aus. Im Protestzug waren neben Land- und Forstwirten auch Unternehmer aus dem Handwerk, Gerüstbauer, Speditions- und Baufirmen sowie viele engagierte Bürgerinnen und Bürger vereint. An der Wegstrecke und in den sozialen Medien gab es viele Zeichen der Solidarisierung. Klar und deutlich in der Sprache, aber friedlich im Handeln.

 
Hierzu findet Daniel Sauer von der CDU Bernau klare Worte: „Die Landwirte haben recht. Die Steuererhöhungen der Ampel müssen vollständig zurückgenommen werden. Sie können Haushalt nicht, nennen es Klimaschutz und leben grüne Wunschvorstellungen von Landwirtschaft mit bunt blühenden Feldrainen auf dem Rücken der Bauern aus. Ich kennen nicht wenige der im Barnim Protestierenden persönlich. Das sind fleißige Unternehmer, aber weder gewaltbereit noch Extremisten. Dies zu unterstellen, wie es vor allem Grüne im Barnim und im gesamten Land tun, ist schäbig. Wer Trecker fährt und die Ampel nicht mag, ist doch nicht rechts oder gewaltbereit, sondern einfach klar im Kopf.“

CDU schlägt vor: Ortsteile stärken - Modellprojekt "Gemeindearbeiter für Börnicke und Ladeburg" starten

Büsche und Sträucher sind außer der Reihe zu schneiden. Der Rasen auf der Dorfaue, den Spielplätzen oder dem Dorfsportplatz wächst witterungsbedingt schneller und soll vor einer Veranstaltung noch fix gemäht werden. Hier muss eine Bank gerichtet und dort ein Brett am Fahrradrastplatz geschraubt werden. Den Ortsteil, das Dorf in Ordnung halten und in Abstimmung mit dem Ortsbeirat und dem Ortsvorsteher die kleinen Dinge, die vor Ort zu erledigen sind, im Blick zu behalten, dafür braucht es keiner Fremdfirmen oder großer Abstimmungen und Einplanungen beim Bauhof. Dies kann (wieder) Aufgabe eines Gemeindearbeiters sein. Bei einer Umfrage in der Börnicker Bevölkerung wurde diese Bitte ebenso vorgetragen, wie sie immer wieder auch Gegenstand der Diskussionen im Ortsbeirat Ladeburg war.

Wir haben deshalb für den Haushalt 2024 vorgeschlagen, zunächst für die Dauer von zwei Jahren befristet und auf die Ortsteile Börnicke und Ladeburg begrenzt, jeweils eine Stelle eines Gemeindearbeiters in der Entgeltgruppe E5 TVöD zu schaffen. Organisatorisch sollen die Gemeindearbeiter zum Bauhof-Team gehören und werden von dort auch unterstützt, immer dann wenn es mehrerer Hände oder Spezialtechnik braucht. Arbeitsorte sind Ladeburg bzw. Börnicke. Die Arbeitsstätte kann in den kommunalen Gebäuden der beiden Ortsteile sein. Neben einer einschlägigen Berufsausbildung wäre auch die Bereitschaft sich in der freiwilligen Feuerwehr einzubringen wünschenswert. In Ladeburg oder Börnicke zu wohnen soll keine Einstellungsvoraussetzung sein, ist aber Vorteil und stärkt die lokale Identität.

 

 

Wir zeigen Flagge und Gesicht - #niewiederistjetzt!

In unserem Land ist wieder Platz für hundert- gar tausendfachen offen skandierten Antisemitismus. Jüdische Einrichtungen werden angegriffen. Menschen jüdischen Glaubens werden angepöbelt und sind in Sorge, um ihre Gesundheit. Zugleich wird das Existenzrecht des Staates Israel in Frage gestellt und zu seiner Vernichtung aufgerufen. Das verstört und macht uns wütend. Am 9. November jährt sich der 85. Jahrestag der Reichsprogromnacht. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, im Stillen Gedenken der Millionen Opfer des Holocaust zu gedenken. Dazu laden wir am Donnerstag, dem 9. November 2023 um 18 Uhr zu einem stillen Gedenken in die Bürgermeisterstraße ein. Wir treffen uns an den Stolpersteinen, die seit mehr als einem Jahrzehnt an das Schicksal der Familie Schuster erinnern.