CDU bleibt dran - Wir fragen nach!

15.06.2017

Seit gut einem Jahr wird ein Teil der Bernauer Stadtmauer instand gesetzt bzw. ausgebessert. Es handelt sich dabei um den linksseitig des Henkerhauses gelegenen Teil der Stadtmauer hinter dem Hexendenkmal und fortführend in Richtung Pulverturm. So wie bereits zum Zeitpunkt der Diskussion und Beschlussfassung zur Rehabilitation der Hexen in Bernau der Bereich um das Denkmal mit Baugerüsten und Planen zugestellt war, so ist auch jetzt ein Teil der Stadtmauer mit Gerüsten und Bauzäunen versehen.

Der vorgeschriebene Anblick bot sich am Hussitenfestwochenende, davor und auch jetzt den Anwohnern, Gästen und Touristen, die unsere Stadt besuchen und sich insbesondere an der historischen Stadtmauer erfreuen wollen. Ein wahrnehmbarer Baufortschritt oder das Ende der Arbeiten sind nicht erkennbar. Wir bitten daher um die Beantwortung der nachstehenden Fragen:

1. Wann wurde der Auftrag für die Arbeiten am oben genannten Teil der Stadtmauer erteilt und wann war Baubeginn?

2. Wer ist Auftragnehmer und gibt es mit diesem einen abgestimmten Bauablaufplan?

3. Gibt es einen bei der Auftragsvergabe verabredeten Fertigstellungstermin und wenn ja, wann sollte die Fertigstellung planmäßig erfolgen? Wann ist der voraussichtliche Fertigstellungstermin?

4. Gibt es Verzögerungen im Bauablauf, die dem Auftragnehmer oder ggf. der unteren Denkmalschutzbehörde zuzurechnen sind? Falls es Verzögerungen im Bauablauf gegeben haben sollte, sind daraus Mehrkosten für die Stadt erwachsen?

5. Welche Möglichkeiten werden seitens der Stadtverwaltung gesehen, solche Dauerbaustellen optisch zum Beispiel durch Bauzaunplanen oder andere geeignete Maßnahmen aufzuwerten?

6. Welche Möglichkeiten sieht die Stadtverwaltung, unmittelbar an der Baustelle bzw. im nachbarschaftlichen Umfeld über Inhalt und Dauer von Baumaßnahmen zu informieren?
aktualisiert von Daniel Sauer, 15.06.2017, 12:42 Uhr