Windbürgergeld? - Lärmschutz bleibt unverkäuflich!

03.01.2020

Die Bernauer Christdemokraten halten an der Forderung von zusätzlichen Abstandsflächen beim Neubau von Windkraftanlagen bzw. dem Re-Powwering vorhandener Windräder fest. Die neue Landesregierung hat sich auf einen Mindestabstand von 1.000 Metern und bei besonders belasteten Siedlungsgebieten auf die Prüfung eines Abstandes von 1.500 Metern verständigt. Dabei muss es bleiben. Die aktuellen Pläne der SPD, gegen Zahlungen an Kommunen geringere Abstandsflächen zuzulassen oder für ein sogenanntes Windbürgergeld Klagemöglichkeiten betroffener Anwohner zu streichen, sind für die CDU Bernau nicht akzeptabel.

„Wir lassen uns die Zustimmung zu neuen Windrädern nicht von der Windkraftlobby und ihren rot-grünen Unterstützern abkaufen“, stellt CDU-Fraktionschef Daniel Sauer fest und ergänzt: „Aus vielen Gesprächen mit Betroffenen in Bernau und den Ortsteilen wissen wir, dass die Gesundheitsgefahren durch Lärm, Schlagschatten und Infraschall sowie eine schlechtere Lebensqualität nicht mit Geld aufzuwiegen sind. Laute Windräder werden durch ein Windbürgergeld nicht leiser. Für uns ist klar: Lärmschutz beliebt unverkäuflich!"

aktualisiert von Daniel Sauer, 03.01.2020, 15:12 Uhr