CDU Bernau für Schutz der Bürger vor Lärmbelastung – vertane Chance

06.06.2015

Im Ergebnis einer kontrovers geführten Debatte hat sich die Bernauer SVV am zurückliegenden Donnerstag dafür ausgesprochen, dass in Wäldern keine neuen Windräder errichtet werden sollen. Mit den Stimmen der Linksfraktion, der Bernauer Grünen und der SPD wurde verhindert, dass auch der Lärmbelastung der Anwohnerinnen  und Anwohner in Nachbarschaft von Windeignungsgebieten Einhalt geboten wird.

Der in der SVV diskutierte Vorschlag, sich für eine Abstandsregelung in der 10fachen Höhe eines Windrades auszusprechen, wurde ebenso wie von der Potsdamer Rot-Roten-Landesregierung abgelehnt. Aus Sicht der Bernauer Christdemokraten ist es richtig, sich für den Erhalt der Brandenburger Wälder und im besonderen des Liepnitzseewaldes auszusprechen und Windräder in Waldgebieten abzulehnen.

„Ich bin überrascht, dass sich ein großer Teil der Stadtverordneten vor allem aus den Parteien, die die Potsdamer Regierungsfraktionen stellen, gegen den Schutz der Bürger vor einer Lärmbelastung verursacht durch Windräder ausgesprochen haben. Wir haben eine Chance vertan, uns für die betroffenen Bernauer zum Beispiel in Birkholz oder Birkholzaue einzusetzen“, stellte der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Sauer nach der Abstimmung fest.

Für die Bernauer CDU-Fraktion gab es keinen Zweifel, dass bei der Energiewende auch die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden müssen. Sie hat daher geschlossen für den Resolutionsentwurf, der weitergehende Abstandsregeln zwischen Wohnbebauung und Windrädern als bislang praktiziert vorsah, gestimmt.

aktualisiert von Daniel Sauer, 06.06.2015, 12:53 Uhr