Volles Haus und klare Worte beim Neujahrsempfang

14.01.2020

Mehr als 60 Gäste waren der Einladung der CDU Bernau zum diesjährigen Neujahrsempfang gefolgt. Unter ihnen auch André Schaller MdL, kommunalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, der in seinem Grußwort ein positives Fazit zur Zusammenarbeit in den ersten Wochen der Kenia-Koalition zog.

Mit seinen Begrüßungsworten ging der Bernauer CDU-Vorsitzende Daniel Sauer auf drei Projekte ein, die für die Christdemokraten 2020 im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen werden. Wir werden uns gemeinsam mit der Stadt und den anderen Fraktionen dafür einsetzen, alle Voraussetzungen für einen Schwimmhallenbau zu schaffen. Aus Sicht der CDU Bernau ist mit der Beauftragung der Machbarkeitsstudie der erste Schritt auf dem Weg zu einer Schwimmhalle für Bernau gemacht.

Mit Blick auf die laufende Diskussion zum Neubauprojekt „Schwanebecker Chaussee“ unterstrich Sauer die Position der Stadtverordneten, die in der letzten Woche fraktionsübergreifend Planungsänderungen beschlossen haben. Besserer Lärmschutz wie in Wohngebieten üblich, zusätzliche Radwege, mehr Park- und Stellplätze und eine vollständige Bewertung, welchen Einfluss der zusätzliche Verkehr haben wird, sind konkrete Vorschläge für eine bessere Entwicklung der Stadt. „Wir bekennen uns zur Entwicklung der Liegenschaft. Diese muss aber maßvoll stattfinden. Dazu gehört, die Zahl der Wohneinheiten um knapp ein Fünftel zu reduzieren. Damit orientieren wir uns wieder an den beschlossenen Planungszielen. Wir erwarten, dass der Bürgermeister die Interessen der Stadt und der städtischen Gesellschaften wahrt und den aktuellen SVV-Beschluss umsetzt.“

Zum Schluss bezog Daniel Sauer Position zu den Neubau- und Erweiterungsplänen der Kreisverwaltung und forderte anstelle eines Neubaus in Eberswalde eine Erweiterung der Bernauer Außenstelle des Kreishauses. Dazu kündigte er eine Initiative zusammen mit anderen Bernauer Kreistagsabgeordneten an. „Wenn sich in Eberswalde die Gewinnung von motivierten und qualifizierten Mitarbeitern zunehmend schwieriger gestaltet, kann der Landkreis auch mit einer Standortentscheidung für Bernau sein Verständnis als moderner und attraktiver Arbeitgeber in der Region unterstreichen. Zugleich können  im südlichen Barnim zusätzliche Serviceangebote und Ansprechpartner sowohl für die regionale Wirtschaft, als auch die Bürgerinnen und Bürger geschaffen werden. Auch das ist ein Beitrag zur einheitlichen Entwicklung des gesamten Landkreises“, stellte Sauer fest.

aktualisiert von Daniel Sauer, 14.01.2020, 14:35 Uhr