Phantomantrag von rot-rot stoppt Schwimmhallenprojekt - vorerst!

16.05.2019

In der gestrigen SVV-Sitzung hatte die Bernauer CDU vorgeschlagen, gemeinsam mit den Nachbarkommunen die Planungen für eine Schwimmhalle in der Region zu beginnen. Nachdem sich in der Debatte abzeichnete, dass trotz der massiven Gegenrede von SPD und DIE LINKE eine knappe Mehrheit der Stadtverordneten für diesen Vorschlag stimmen wollte, wurde die Sitzung unterbrochen.

In der Pause haben SPD/Freie Fraktion und Linksfraktion einen Antrag formuliert, den Bürgermeister zu beauftragen, anstelle einer Schwimmhalle für Bernau ein Spassbad durch einen privaten Investor errichten zu lassen. Eine Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkommunen, wie von der CDU vorgeschlagen, ist nicht vorgesehen, eine kommunale Trägerschaft ausgeschlossen. 
 
Seit gut 30 Jahren war die Suche nach einem Privatinvestor für einen Schwimmhallenbau in Bernau nicht erfolgreich. Zum Antrag der Schwimmhallengegner stellte Daniel Sauer, Bernauer CDU-Vorsitzender fest: „Die Bernauer und wir wollen eine Schwimmhalle. Wir wissen, dass eine Schwimmhalle nur von der Stadt finanziert werden kann, am besten gemeinsam mit unseren Nachbarn. Wenige Tage vor der Kommunalwahl den Menschen ein Spassbad zu versprechen, ist ein Phantomantrag, mit dem Sand in die Augen der Menschen gestreut werden soll.“
 

Für die Bernauer Christdemokraten ist das Vorgehen der Schwimmhallengegner unseriös. Wir haben uns daher aus Verantwortung für dieses wichtige Zukunftsprojekt entschieden, den Antrag nicht zur Abstimmung zu stellen. Wir werden nach der Kommunalwahl die neue Stadtverordnetenversammlung und den Bürgermeister erneut über den Bau einer Schwimmhalle abstimmen lassen. Damit können sich die Menschen in Bernau zur Kommunalwahl am 26. Mai klar für eine Schwimmhalle für Jung und Alt, für Schul- und Vereinssport und altengerechten Sport entscheiden.

aktualisiert von Daniel Sauer, 20.06.2019, 14:25 Uhr