130 Stellplätze werden in dem neuen Gebäude entstehen, acht davon für Behinderte. "Das wird die Parkplatz-Situation in Bernau etwas verbessern", gab sich Hubert Handke gestern bei dem offiziellen Termin vorsichtig optimistisch. "Bei der Nähe zum Bahnhof könnte man meinen, das Parkhaus entsteht in erster Linie für die Bahnkunden. Aber es sollen vor allem Stellflächen für den Stadtkern entstehen, wo die Parksituation nicht so gut ist." Dafür habe es auch Fördermittel gegeben.
"Nach verschiedenen Parkplätzen in der Stadt und einem Parkdeck am Bahnhof bauen wir als Stadt nun das erste Parkhaus", betonte Handke. Damit sei der Stellplatzbau in der Hussitenstadt aber noch nicht abgeschlossen. Handke erinnerte an die sehr dringend nötige Sanierung des Parkplatzes am Krankenhaus.
Die Planungen für das Parkhaus begannen bereits im Mai 2007, erinnerte Planer Uwe Grohs. Im vergangenen Jahr wurde das Baufeld frei gemacht. "26 mal 32 Meter sind die Ausmaße des Gebäudes", machte Grohs die Dimensionen deutlich. Es entsteht ein dreigeschossiger Baukörper. 100 Kubikmeter Beton und Stahlbeton würden verbaut, außerdem 100 Tonnen Stahlkonstruktion.
Stadtverordneter Joachim Ronger half, den Stahlzylinder zu versenken, der einen Münzsatz sowie aktuelle Zeitungen enthielt. Unter den Besuchern war auch die Wandlitzer Künstlerin Annelie Grund, die die Glasfassade des Treppenhauses künstlerisch gestalten wird.