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10.10.2017, 20:14 Uhr
Party-Spass mit Umweltschutz - Mehrweg für die Innenstadt!
Bernau und seine Gäste können feste feiern. Oktoberfest, MOZ-Lokaltour, Wohnzimmer auf dem Marktplatz, Brandenburger Schlemmer- und Erlebnisdorf oder mehr Weihnachtsmarkt in der Brauerstraße; die Bernauer Innenstadt entwickelt sich zur Eventstadt. So wie das gemeinsame Feiern, die stimmungsvolle Musik oder ansprechende Beleuchtung für viele Bernauerinnen und Bernauer Freude bringt, dürfen wir auch dankbar für die Geduld der Anwohner bei ausgelassener Stimmung am späten Abend sein. Und wenn am nächsten Morgen die Erinnerung den Abend lobt, sind die Straßen der Innenstadt leider auch gesäumt vom Partymüll der Einwegbecher. Jedesmal eine Extraaufgabe für die fleißigen Mitarbeiter des Bauhofes.
Für die Bernauer Christdemokraten eine Situation, die uns schon länger bewegt und nicht zufrieden stellt. Nach verschiedenen Gesprächen mit der Bernauer Stadtentwicklungs GmbH (BeSt) schlagen wir den Bernauer Stadtverordneten eine Anschubfinanzierung für die Einführung eines Mehrweg-Becher-Systems für Veranstaltungen in der Bernauer Innenstadt wie die MOZ-Lokaltour vor. Wir versprechen uns davon eine deutliche Reduzierung des Plastemülls durch Einwegbecher. Auf mittlere Sicht dürften die städtischen Müllentsorgungskosten geringer ausfallen. Die Wahl geeigneter Bernauer Altstadtmotive auf den Pfandbechern kann diese auch zu einem gelungenen Mitbringsel machen. Und wer auf Bernau steht, kann zukünftig seine eigene Feier damit ausstatten. Dies ist für die CDU Bernau auch Teil eines aktiven Stadtmarketings, weshalb mit der Umsetzung die BeSt beauftragt werden soll. Diese hatte bereits erste Gespräche mit Bernauer Innenstadtwirten geführt und ein unverbindliches Kostenangebot von einmalig knapp 10.000 EUR für 10.000 Mehrweg-Becher ermittelt.
 
„Die BeSt finanziell so auszustatten, dass wir Party-Spass mit Umweltschutz in Einklang bringen können, ist für uns lohnende Investition und ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Und wer weiss, warum sollte sich bei positiver Resonanz dieses Modell nicht auch beim Schönower Heidefest oder auf dem Weihnachtsmarkt durchsetzen,“ stellte Sebastian Bruch, sachkundiger Einwohner und Initiator des Antrages, fest.

Foto: BernauLIVE
aktualisiert von Daniel Sauer, 10.10.2017, 20:17 Uhr